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Geschäftsentwicklung

In der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise verändern sich Märkte und Kunden in einem bisher nicht gekannten Maß. Zweifellos haben sich damit für Unternehmen die Risiken erhöht. Aber jede Krise bietet auch Chancen. Unternehmen sollten sich gerade in Zeiten erhöhter externer Bedrohung auf die Faktoren konzentrieren, die sie beeinflussen können: Wer sind unsere Kunden? Was brauchen sie aktuell? Was können wir besonders gut? Mit einer noch konsequenteren Fokussierung auf die Marktbedürfnisse und ihre eigenen Kernkompetenzen können Unternehmen gestärkt aus der Krisenzeit hervorgehen. Wichtig sind dazu klare Einsichten, Ziele, Strategien und Maßnahmen:


  • Erkennen und Verstehen der aktuellen Situation. Hier hilft gerade der "Blick von außen".
  • Welche Bedürfnisse wollen wir befriedigen? Bei welchen Kunden? Auf welchen Märkten? Mit welchen Produkten?
  • Klare Formulierung der Ziele und der Strategien, wie diese Ziele zu erreichen sind.
  • Setzen von Prioritäten.
  • Entwicklung von Maßnahmen, die geeignet erscheinen, diese Ziele zu erreichen. Dazu gehören: ein Zeit- und Kostenplan, Ressourcen, fachliche Kompetenzen sowie das Wissen über die notwendigen Steuerungsinstrumente – und nicht zuletzt die entsprechenden Exit-Kriterien.
  • Und dann gilt es, das sehr konkret in die Praxis umzusetzen. Maßnahmen münden oft in Projekte (Projektmanagement)

Organisationsentwicklung

Zunächst sollten Unternehmen die grundlegenden Fragen beantworten: Was ist eigentlich das Wesen unserer Organisation? Wer sind wir? Was macht uns stark? Was schwächt uns? Warum beschäftigen wir uns überhaupt mit diesem Thema?


Wenn das Unternehmen dies weiß, sollte es festzulegen, wohin die Organisation will: Was sind unsere Ziele? Wie wollen wir sie erreichen?


Im nächsten Schritt ist der Zeit- und Kostenrahmen zu entwickeln und zu prüfen: Bis wann wollen wir unsere Ziele erreichen? Wer soll das machen? Welche Ressourcen und Kompetenzen benötigen wir dafür?


Die Umsetzung muss auf der einen Seite professionell gesteuert werden (Projektmanagement), auf der anderen Seite aber ebenso professionell kommuniziert (Kommunikation intern und extern).


Am Ende steht die Überprüfung der Zielerreichung. Dabei werden zwei Aspekte betrachtet: Projekt-Controlling - inwieweit wurden bei der einzelnen Maßnahme/dem Projekt die geplanten materiellen und zeitlichen Vorgaben eingehalten? Ziel-Controlling - inwieweit wurden mit diesen eingesetzten Mitteln die angestrebten, quantitativ formulierten Ziele erreicht?


Change Management

Umsetzung heißt auch Change: Veränderungen im Unternehmen selbst, aber auch in der Zusammenarbeit mit Partnern, Kunden und Lieferanten. Dieser Prozess muss initiiert und gesteuert werden. Neben der adäquaten Methodik (Projektmanagement) ist die Akzeptanz der angestrebten Veränderungen bei den Betroffenen wichtig. Das Unternehmen muss deshalb alle relevanten Bereiche adressieren:


  • Organisation: Die notwendigen Organisationsinstrumente wie Projektorganisation, Partizipation etc. werden implementiert.
  • Kommunikation: Die Ursachen, Ziele, Maßnahmen und Folgen der Veränderung sind allen Betroffenen hinreichend bekannt und werden im Dialog stetig aktualisiert und vertieft.
  • Qualifikation: Die notwendigen Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen zur Zielerreichung werden entwickelt.
  • Motivation: Partizipationsmöglichkeit, Transparenz und gezielte Anreize tragen dazu bei, dass die Betroffenen die Veränderungen unterstützen. Dieser Bereich ist wiederum eng verbunden mit Kommunikation.

Kompetenzmanagement und demografischer Wandel

Welche Leistungen ein Unternehmen überhaupt anbieten kann, ob es die Ergebnisse anforderungsgerecht und zügig liefert: dies hängt zunächst einmal von dem Wissen und Können seiner Mitarbeiter ab – ihren Kompetenzen. Sie sind die wichtigste Ressource des Unternehmens. Kompetenzlücken sind strategische Defizite.


Die Anforderungen an diese Ressource ändern sich immer schneller. Neue Kundengruppen und Leistungsangebot erfordern ebenso neue Kompetenzen wie die technische Entwicklung. Gravierende Auswirkungen hat der demografische Wandel. Zum einen versiegt durch den Rückgang an Nachwuchskräften die gewohnte kontinuierliche Zufuhr aktuellen Wissens aus Bildungseinrichtungen. Zum anderen müssen alle Unternehmen – völlig unabhängig von ihrer Personalstrategie - ihre Geschäftsmodelle künftig mit deutlich älteren Belegschaften umsetzen. Das stellt enorme Herausforderungen an die Personalentwicklung: permanente Qualifizierung, neue Karrierestrategien, neue soziale Angebote. Auch Führung, Unternehmenskultur und Unternehmenskommunikation stehen vor ganz neuen Rahmenbedingungen.


Kompetenzmanagement wird so zu einem zentralen strategischen Faktor. Unternehmen müssen die vorhandenen Strukturen und Profile genau analysieren, den für ihre Ziele notwendigen künftigen Bedarf ermitteln und Lücken durch entsprechende Maßnahmen gezielt schließen. Nur dann werden sie ihre Wettbewerbsposition nachhaltig behaupten können.